DIE GESCHICHTE

Vor Gründung der Diakoniestation wurden Gemeindemitglieder der Kirchengemeinden -und nur die- von so genannten Gemeindeschwestern versorgt. Diese waren direkt einer Gemeinde und einem Pfarrer unterstellt und hatten mit  der heutigen Pflege noch recht wenig zu tun.

Sie besuchten kranke und pflegebedürftige Menschen, um ihnen Beistand zu gewähren und um den Angehörigen mit Rat und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen. Die Gemeineschwestern wurden von den Gemeinden aus Eigenmitteln, den Kirchensteuern, bezahlt. Die Kranken brauchten für die Pflege und Betreuung nichts zu bezahlen. Dies gebot die christliche Nächstenliebe. Da die Zahl der pflegebedürftigen Gemeindeglieder immer weiter anstieg, entschlossen sich dann die Evangelischen Kirchengemeinden Wermelskirchen, Dabringhausen, Dhünn und Hilgen-Neuenhaus diese Aufgabe anders zu organisieren und gründeten 1984 die Diakoniestation. Die damaligen Verantwortlichen in den vier Gemeinden waren sich darüber im Klaren, dass die Zukunft in der Alten- und Krankenpflege und die damit verbundenen Möglichkeiten eines breiteren diakonischen Hilfsangebotes für die betroffenen Gemeindeglieder nur in der Errichtung einer gemeinsamen Diakoniestation liegen konnte. Die weitere enorme Entwicklung der Diakoniestation mit der heutigen Vielfalt hat den weitsichtigen Gründern Recht gegeben.

 

Um den notwendigen Zuschussbedarf der Diakoniestation decken zu können, wurde im Jahr 1986 der Förderkreis für Diakonie e.V. gegründet. Dazu muss man wissen, dass bis 1995, mit Beginn der Pflegeversicherung, die Diakoniestation ihre Leistungen für die Nutzer weiterhin kostenlos zur Verfügung stellte. Dies war nur möglich durch enorme Zuschüsse der Gemeinden, der Stadt Wermelskirchen, dem Rheinisch Bergischen Kreis, dem Land und eben dem Förderkreis. Erst 1995 ging die Diakoniestation dazu über, alle erbrachten Pflegeleistungen mit den Pflege- und Krankenkassen abzurechnen und auch Leistungen privat in Rechnung zu stellen.

1987 schloss sich auch die Katholische Kirchengemeinde der Kooperation an, weil sie keine eigene Sozialstation aufbauen wollte.

Diese Kooperation wurde 2003 wegen einer Anweisung von Kardinal Meißner gekündigt. Die Diakoniestation wuchs in den folgenden Jahren stetig weiter. Immer neue Angebote kamen hinzu, die Nachfrage nach den Dienstleistungen ist bis heute ungebrochen.

 

DIENSTLEISTUNGSERWEITERUNGEN.

. Grund- und Behandlungspflege seit 1984

. Hauswirtschaftliche Versorgung seit 1984

. Familienpflege seit 1985

. Tagespflege seit 1995

. Menüdienst / Essen auf Rädern seit 2000

. Betreuungsdienst seit 2004

. Wohngemeinschaft für demenzerkrankte Menschen seit 2006

. Silberdienste seit 2008

. Betreutes Wohnen seit 2008

. Betreutes Wohnen mit integrierter Wohngemeinschaft seit 2009

. Netzwerk Beruf und Pflege/Betreuung seit 2009

. Weitere Wohngemeinschaften in 2015 und 2016

. …

 

DIE ENTWICKLUNG wird auch an folgenden Zahlen deutlich:

. Patientenzahl 1984:30 Kunden und 4 Mitarbeitende

. Patientenzahl 1994: 160 Kunden und 40 Mitarbeitende

. Patientenzahl 2004: 290 Kunden und 70 Mitarbeitende  

. Patientenzahl 2014: 350 Kunden und 140 Mitarbeitende

. Patientenzahl 2016: 420 Kunden und 200 Mitarbeitende

 

FÖRDERKREIS.

Der Förderkreis für Diakonie wird die Diakoniestation auch in den kommenden Jahren mit erheblichen Geldern unterstützen! Für diese Unterstützung sind wir auch weiterhin außerordentlich dankbar, denn nur so ist es immer wieder möglich, neue Leistungsbereiche aufzubauen und einzurichten und auch laufende Ausgaben, die nicht von den Kranken- und Pflegekassen getragen werden zu bewältigen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

 

DATEN ZUM FÖRDERKREIS.

. 28. April 1986: Gründung des Förderkreises für Diakonie Wermelskirchen e.V.

. 1987: 400 Mitglieder

. 1988: 450 Mitglieder und Förderung 70.000 DM

. 1989: 520 Mitglieder und Förderung 110.000 DM

. 1990: 650 Mitglieder und 170.000 DM Förderung

. Juli 1993: das 700 Mitglied wird im Förderkreis begrüßt

. im Jahr 1993 unterstützt der Förderkreis die Diakoniestation mit rund 200.000 DM

. 2000: 643 Mitglieder und 88.000 Euro Förderung

. 2007: 174.000 Euro Förderung, davon alleine 150.000 Euro für das Betreute Wohnen

. 2008: 430 Mitglieder und 57.000 Euro Förderung

. 2012: 340 Mitglieder und 75.000 Euro Förderung

. 2014: 300 Mitglieder und 65.000 Euro Förderung

 

 

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